Musicaldarsteller

Alexander von Hugo

Alexander von Hugo stammt aus Wuppertal, wo er ab dem Alter von zwölf Jahren am Opernhaus Wuppertal in diversen Produktionen zu sehen war. Nach dem Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Berlin spielte er zunächst als Gast in der Produktion Maria Stuart an der Schaubühne am Lehniner Platz Berlin und trat dann ein Engagement am Theater Heilbronn an, wo er u. a. als Protagonist in diversen Schauspielen und als Gesangssolist in zahlreichen musikalischen Produktionen zu sehen war. Am Ballhaus Naunynstraße Berlin spielte er u. a. in dem prämierten Stück Die Saison der Krabben. In der Oper Der starke Wanja von Horst Hawemann am Theater Fürth war er in der Titelrolle besetzt. Am Theater Dessau und am Staatstheater Cottbus verkörperte von Hugo den stepptanzenden Spats und im TV-Format Keep Your Light Shining war er einer der wenigen, landesweit ausgewählten Gesangs-Solisten.

Darüber hinaus entwickelte von Hugo im Team mit Michaela Thiel das Bühnenstück Wenn wir über Schatten tanzen, welches das Publikum bislang u. a. am Staatstheater Cottbus und am Theater Bielefeld begeisterte. Bei den Bad Hersfelder Festspielen 2017/18 sang er in der erfolgreichen Musicalproduktion Titanic. Des Weiteren spielte und sang er in Hauptrollen am Staatstheater Darmstadt bei der Uraufführung des Stücks Aus Tradition anders und am Theater Bielefeld in der Uraufführung des Musiktheaters Malala, welche zweifach für den deutschen Musical Theater Preis 2019 nominiert wurde. Im Sommer 2019 spielte von Hugo in der Bühnenproduktion Bonifatius am Dom zu Fulda vor 35.000 Zuschauern den Chronisten. In der Paul-Abraham-Operette Die Blume von Hawaii und dem Musical Spamalot ist er am Theater Hagen zu sehen, und bei den Heidelberger Schlossfestspielen 2021/22 verkörperte er den Dr. Siedler im Weißen Rössl. Am Theater Osnabrück spielt von Hugo den Don Lockwood in Singin‘ in the Rain, und in der Paul-Abraham-Operette Märchen im Grand Hotel spielte er eine der Titelrollen in der vielbeachteten Produktion der Staatsoper Hannover.

 

Foto © Jakob Morschwesky