Bella Adamova

Die Mezzosopranistin und Improvisationskünstlerin Bella Adamova wuchs in Prag auf, beeinflusst von mehreren Kulturen. Sie absolvierte ihren Bachelor in Stimmlicher Performance am Trinity Laban Conservatoire of Music and Dance in London und schloss ihr Masterstudium in Köln ab.

Als Gewinnerin des Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs für Klavier und Gesang 2021, des Tschechischen Gesangspreises bei den Emmy Destinn Awards in London, des Martinů-Preises beim Internationalen Dvořák-Wettbewerb sowie als Finalistin des Bundeswettbewerbs Gesang in Berlin entschied sie sich, den Liedgesang für sich zu fokussieren. Erst kürzlich erreichte Bella Adamova auch das Finale des Internationalen Cesti-Wettbewerbs bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik.

Bella singt und improvisiert im Duett mit dem Pianisten Michael Gees. Ihr Debütalbum Blooming wurde 2019 beim Label Challenge Records veröffentlicht. 2021 gab sie ihr Debüt beim Janáček Philharmonic Ostrava mit Mahlers Rückert-Liedern unter der Leitung von Chuhei Iwasaki. Mit dem Dirigenten Tomáš Netopil und der Cembalistin Barbara Maria Willi trat sie beim Maraton Hudby in Brünn und dem Hudební Kroměříž Festival auf, außerdem mit einem Mahler-Recital beim Festival de Royaumont. An Silvester wird Bella ihr Debüt im Rudolfinum Prag geben mit de Fallas El Amor Brujo unter der Leitung von Radek Baborák. Schon während ihres Studiums wirkte sie an einer ganzen Reihe von Opernproduktionen mit, u. a. als Hermia in Brittens A midsummer night’s dream und als Celia in Haydns La fedeltà premiata am Theater Aachen. Bella hatte das Privileg, von namhaften Künstler*innen zu lernen, darunter Thomas Hampson, Christoph Prégardien, Anne Sofie von Otter, Klesie Kelly, Dalia Schaechter, Simon Keenlyside, Josef Protschka, Christian Immler und Kateřina Kněžíková.

Foto © Kate Rubinovich

unter anderem beteiligt an

Rusalka