Klavier

Danae Dörken

Die deutsch-griechische Pianistin Danae Dörken gehört zu den Künstlern, die bereits nach wenigen gespielten Takten das Publikum unmittelbar in ihren Bann ziehen. Danae gelingt dies mit ihrer atemberaubenden Technik und tiefsinnigen Interpretationen, die sie mit einer starken Bühnenpräsenz und bestechenden Natürlichkeit kombiniert. Im Sturm hat sie die Konzerthäuser, Orchester und Festivals weltweit erobert und genießt den Ruf, zu den bemerkenswertesten und interessantesten Pianisten ihrer Generation zu gehören.

Die Saison 2016/17 beginnt mit ihrem Rezital-Debüt im Konzerthaus Berlin, es folgen weitere Rezitale in Münster und Bielefeld im Rahmen der renommierten Reihe des Konzertbüros Schoneberg. Auf Einladung von Artur Pizzaro wird sie auch auf Madeira konzertieren sowie in Koblenz, Neuenhagen und Dresden. Als Solistin mit Orchester freut sich Danae auf Zusammenarbeiten mit der Südwestdeutschen Philharmonie als auch mit dem Royal Northern Sinfonia. Mit der amerikanischen Geigerin Caroline Goulding geht Danae auf Tournee und wird im Konzerthaus Wien, Mozarteum Salzburg, KKL Luzern, Lugano Musica, in Schweden, in der Wigmore Hall und in Gauting zu erleben sein. Fortführen wird sie darüber hinaus die Konzerttätigkeit mit ihrer Schwester Kiveli, mit der sie vierhändiges Klavier-Repertoire präsentiert, sowie auch ihre Zusammenarbeit mit dem Cellisten Benedict Klöckner setzt sie fort. Eine neue spannende Kooperation geht sie mit dem renommierten Oboisten Philippe Tondre ein, mit dem sie auch beim SWR eine CD-Aufnahme herausbringen wird.
Highlights der Saison 2015/16 waren Debüts bei den Münchner Symphonikern, Dortmunder Philharmonikern, Orchester des Pfalztheaters, Royal Northern Sinfonia sowie bei den Dresdner Musikfestspielen, bei den Sondershauser Liszt-Konzerten und beim Menuhin Festival Gstaad.
Ihre wegweisende Einspielung des Klavierkonzert Nr. 21 von Mozart sowie vom 2. Klavierkonzert von Mendelssohn mit dem Royal Northern Sinfonia erschien im Mai 2016. Zwei Jahre zuvor veröffentlichte sie ihre zweite CD mit Fantasien von Schumann, Schubert und C.P.E. Bach bei ARS Produktion, für die sie mit einem ICMA Award nominiert wurde. Für ihre im Dezember 2012 bei ARS veröffentlichte Debüt CD mit Werken von Leoš Janáček erhielt sie einstimmiges Kritikerlob.

Obwohl erst 25 Jahre alt, hat Danae Dörken hat bereits Klavierkonzerte und Rezitale in den bedeutendsten Sälen, wie der Philharmonie Köln, der Philharmonie Essen, dem Gasteig München, dem Konzerthaus Berlin, der Laeiszhalle Hamburg, der Tonhalle Düsseldorf, der Alten Oper Frankfurt und dem Beethoven-Haus Bonn gespielt. Sie ist regelmäßiger Gast beim Kissinger Sommer, den Schwetzinger Festspielen, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Kammermusikfestival “Spannungen” in Heimbach. Als leidenschaftliche Kammermusikerin ist sie bereits gemeinsam mit Künstlern wie Lars Vogt, Gustav Rivinius, Sharon Kam, Artur Pizarro, Christiane Oelze, Carolin Widmann und Katia & Marielle Labèque aufgetreten.
Danae Dörken zeichnet sich in ihrem besonderen Engagement aus, Menschen verschiedenster Herkunft und Generation musikalisch zu verbinden. 2015 gründete sie zusammen mit ihrer Schwester Kiveli das Molyvos International Music Festival (MIMF) auf der griechischen Insel Lesbos. Zwischen Finanzkrise und Flüchtlingsdrama bringt das MIMF nicht nur die Tradition der klassischen Musik nach Lesbos, es soll auch die musikalische Beziehung zwischen Deutschland und Griechenland erheblich stärken. Über das Jahr verteilt finden darüber hinaus gemeinsam mit den MIMF-Musikern wie Sebastian Manz, Maximillian Hornung, Philippe Tondre, Linus Roth oder Lars Vogt mehrere Benefizkonzerte und Veranstaltungen in verschiedenen deutschen Städten statt.

In Wuppertal im August 1991 geboren, wuchs Danae Dörken in einer deutsch-griechischen Familie auf, erhielt im Alter von 5 ihren ersten Klavierunterricht bei Marina Kheifets und gewann nur 6 Monate später ihren ersten Klavierwettbewerb. Seitdem erhielt sie bereits zahlreiche Preise in nationalen und internationalen Wettbewerben. Beim „International Competition for Young Musicians“ in Enschede, Niederlande, wurde eigens für ihre herausragenden Leistungen als jüngste Teilnehmerin des Wettbewerbs der „Prix Unique“ eingeführt, der seitdem jedes Jahr vergeben wird.

Im März 1999 lernte sie vor einem Konzert in der Tonhalle in Düsseldorf den berühmten Geiger und Dirigenten Yehudi Menuhin kennen und wurde eingeladen, ihm vorzuspielen. Menuhin war so begeistert von der jungen Pianistin, dass er anbot, sie persönlich zu fördern. Leider verstarb er kurz nach diesem Treffen, doch Ende 2002 nahm Danae Dörken an einem Meisterkurs beim renommierten Klavierpädagogen Karl-Heinz Kämmerling teil, der sie sofort danach einlud, in seine Klasse einzutreten und sie seitdem bis zu seinem Tod im Jahr 2012 unterrichtete. Ihre Ausbildung setzt sie nun bei ihrem jetzigen Lehrer Lars Vogt fort.