Violine

Lara Boschkor

Lara Boschkor (*1999 in Tübingen) wurde von ihrem 9. bis 15. Lebensjahr an den Frühförderinstituten der Hochschule für Musik und Tanz Köln und der Hochschule für Musik Detmold unterrichtet. Ihre anschließenden Lehrer waren Kolja Blacher (Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin) und Erik Schumann, bei dem sie seit dem Wintersemester 2015/2016 an der Kronberg Academy in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt unterrichtet wird. Meisterkurse besuchte die junge Geigerin bei Professoren wie Zakhar Bron, Ana Chumachenco, Boris Kuschnir und Miriam Fried.

2009 wurde Lara beim Internationalen »Paul Hindemith« - Wettbewerb in Berlin mit einem 1. Preis und einem Sonderpreis ausgezeichnet und erspielte sich beim Internationalen »Concours Flame« in Paris den Grand Prix. Sie ist Preis- und Sonderpreisträgerin beim »Andrea Postacchini« - Violinwettbewerb 2010 in Fermo / Italien und gewann 2011 einen 1. Preis und den »Citta di Moncalieri Cup« beim Europäischen Musikwettbewerb in Turin sowie einen 1. Preis beim »Jeunesses International«- Violinwettbewerb in Bukarest. 2012 erzielte Lara beim 19. Internationalen »Johannes Brahms« - Wettbewerb in Pörtschach einen 2. Preis. 2013 erspielte sie sich den 1. Preis beim Internationalen Violinwettbewerb »Henryk Szeryng« in Mexiko und den 1. Preis beim Internationalen »Carl Flesch« - Violinwettbewerb in Ungarn. In diesem Jahr wurde sie mit der Königin Sophie Charlotte Goldmedaille und der Schloss Mirow Medaille beim Internationalen Königin Sophie Charlotte Wettbewerb ausgezeichnet und gewann den 1. Preis beim Johansen Competition in Washington D.C. Lara ist 1. Bundespreisträgerin mit Höchstpunktzahl beim Wettbewerb »Jugend musiziert«: 2013 in der Solo- und 2014 in der Ensemblewertung. Für diese herausragenden Leistungen wurde ihr von der Deutschen Stiftung Musikleben jeweils der Eduard Söring-Preis verliehen.

Ihr Orchesterdebüt gab sie im Alter von acht Jahren. Es folgten Auftritte u.a. in der Kölner Philharmonie, der Tonhalle Düsseldorf, dem Konzerthaus Berlin, dem Théâtre Marigny Paris, der Aram Khachaturian Concert Hall in Yerevan, dem Cuvilliés-Theater in München und dem Odeon Theatre Bukarest. 2014 debütierte Lara in der Weill Recital Hall der Carnegie Hall in New York City. Sie gastierte u.a. beim Festival Schloss Britz Berlin, beim Festival »Lucca Estate« in Italien und bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Als Solistin konzertierte sie u.a. mit dem Kunitachi Sinfonie Orchester unter Yuki Miyagi, dem Orquesta Sinfónica del Estado de México unter Enrique Bátiz Campbell, den Bergischen Sinfonikern unter Alexander Merzyn, der Philharmonie Baden-Baden unter Pavel Baleff und den Hamburger Symphonikern unter Jeffrey Tate.

Im Juni 2012 präsentierte die Deutsche Stiftung Musikleben ihre Stipendiatin im Rahmen eines Wandelkonzerts anlässlich ihres 50-jährigen Jubiläums auf Schloss Ulrichshusen bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Einen Monat später war Lara beim Sommerkonzert der Stiftung in St. Severin zu Keitum auf Sylt zu hören. Im Dezember 2013 trat sie auf Vorschlag der Stiftung bei einem Benefizkonzert im Cuvilliés-Theater in München auf. 2014 war sie bei den Musikfesten auf dem Lande des Schleswig-Holstein Musik Festivals zu erleben.

Als Preisträgerin des 20. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Lara seit Februar 2012 eine Violine von Carlo Antonio Testore (Mailand 1740) aus dem Besitz der Deutschen Stiftung Musikleben.

unter anderem beteiligt an

Bad Oeynhausen