Thilo Wolf Jazz Quartett

Das Thilo Wolf Jazz-Quartett bietet authentischen, intelligenten, fein strukturierten Swing, mitreißend gespielt und harmonisch aufeinander aufgebaut. Selbst komponierte Titel, wie „April Feelings“ geben Einblick in die Virtuosität, das handwerkliche Können und die Spielleidenschaft dieses Quartetts. Die ausgewogene Mischung aus dem American-Songbook und Eigenkompositionen von Thilo Wolf bieten dem Publikum swingend-treibenden, wie auch spannend-einfühlsamen Jazz, dem nie die Leidenschaft und die Spielfreude abhandenkommt.

Das Thilo Wolf Jazz-Quartett ist ein eingespieltes Ensemble aus Musikern, die auch in der Thilo Wolf Big Band seit Jahren zu hören sind, wie z.B. Norbert Nagel, Jürgen Neudert, Christian Diener, Markus Schieferdecker, Christoph Huber, Ole Seimetz, Omar Kabir oder Paul Höchstädter.

 

Thilo Wolf, geb. 1967, arbeitet als Pianist, Komponist und Arrangeur und leitet seine eigenen Formationen "Thilo Wolf Big Band", "Thilo Wolf Jazz-Quartett" und "Groove Selection".

Seine Liebe gilt dem pulsierenden, swingenden Jazz, er öffnet sich aber auch Stil-übergreifenden Projekten. Klassik und Jazz vereinte er in den gemeinsamen Konzerten mit seinem Quartett und dem (klassischen) Berliner Saxophon Ensemble, der Festival-Tournee "Klassik & Jazz" mit dem Windsbacher Knabenchor und in mehrfacher Zusammenarbeit mit den Nürnberger Symphonikern. In der Zusammenarbeit mit der Skibbe Band, dem Sänger Max Mutzke oder in seinem Projekt "Music for Loves" vereint er Big Band Sound mit Rock, Pop und Soul Musik.

Mit seinen Formationen konzertiert Thilo Wolf in Deutschland, Österreich, der Schweiz, China und England, in Konzerthäusern wie den Philharmonien in München oder Dortmund, aber auch auf zahlreichen Jazzfestivals wie Burghausen, Oberkochen, Erding oder dem Augsburger Jazzsommer. Die Crossoverprojekte führten zu Konzerten bei Klassikfestivals wie z.B. "Internationales Beethoven Fest" in Bonn, „Gluck-Opern-Festspiele“ in Nürnberg oder  „Kurt Weill Fest“ in Dessau.

Thilo Wolf lernte neben Klavier weitere Instrumente wie Kontrabass und Schlagzeug und erhielt als Jugendlicher zahlreiche Auszeichnungen, darunter Förderpreise seiner Heimatstadt Fürth (1986), des Theatervereins Fürth (1982) oder den ersten Preis beim "Forum junger deutscher Komponisten für Orchestermusik" (1984). Zudem war er Preisträger (1983) und Stipendiat (1988-1992) der "Nürnberger Nachrichten". Im Juni 2012 wurde er von der Metropolregion Nürnberg zum Künstler des Monats Juni gewählt. Seine musikalische Ausbildung erhielt er ausschließlich bei namhaften Privatlehrern wie z.B Charly Antolini (Schlagzeug) und "nebenbei" erwarb er noch ein Diplom mit Prädikat in Betriebswirtschaft an der Uni Erlangen-Nürnberg. Weitere Preise sind der "Louis-Armstrong-Gedächtnis-Preis" (2004) sowie der „Große Kulturpreis der Stadt Fürth“ (2004).

Der große Traum war bereits früh die Gründung einer eigenen Big Band. Mit 16 Jahren schreibt er sein erstes Big Band Arrangement und 1992, mit 25 Jahren, erfüllte sich dieser Traum dank des Bayerischen Rundfunks, der ihm die bis heute immer noch ausgestrahlte TV-Sendung "SWING IT!" erstmalig widmete. Die Sendereihe wurde 2002 zur "Besten Jazzsendung des Jahres" von "Swinging Hamburg e.V." prämiert. 2012 feierte Thilo Wolf mit seiner Big Band und zahlreichen Gästen das 20jährige Bestehen. Das Bayerische Fernsehen widmete Thilo Wolf zum Jubiläum ein halbstündiges Portrait und sendete den Live-Mitschnitt des Jubiläumskonzertes. Sein neues Projekt ROCK THE BIG BAND feierte Ende 2013 Premiere. Das Release-Konzert des gleichnamigen Albums wurde inzwischen mehrfach ausgestrahlt.

Thilo Wolf versteht sich nicht als Jazz-Purist. Neben seinen eigenen Projekten schreibt und produziert er zahlreiche CD- und Musikaufnahmen für Film, Fernsehen und Hörfunk, für Künstler wie Bill Ramsey, Al Martino oder Angelika Milster und für Orchester wie die RIAS Big Band, HR Big Band, die New York Strings, das Babelsberger Filmorchester oder das Münchner Rundfunkorchester.

Seit 2007 ist Thilo Wolf regelmäßig als musikalischer Leiter bei Produktionen des Theaters Fürth tätig („Petticoat & Schickedance“ und „The Last Five Years“). Als Komponist schrieb er bislang drei Musicals „Bahn frei“ (Fürther Stadttheater, 2010), „Tod im Turm“ (Theater Lüneburg, 2012) und "Der Tunnel" (Fürther Stadttheater, 2015). Das Musical "Der Tunnel" wurde 2016 gleich vier Mal für den Deutschen Musical Theater Preis nominiert (darunter Thilo Wolf für "Beste Komposition" und "Bestes Arrangement") und gewann Preise für das "Beste Bühnenbild" und die "Beste Darstellung in einer Nebenrolle". Als Produzent und Dirigent spielte Thilo Wolf mit seiner und den Nürnberger Symphonikern eine vielbeachtete Version der Musik zu "La Cage Aux Folles" für das Ohnsorg Theater Hamburg und die Comödie Fürth ein.

Seine CD-Produktionen und Konzerte führten zur Zusammenarbeit mit mehrfachen Grammy-Preisträgern wie Diane Schuur oder den New York Voices sowie mit John Pizzarelli, Randy Brecker, James Morrison und vielen anderen. Er produzierte CDs in New York, München und Berlin und veröffentlichte insgesamt über 20 davon mit einer Gesamtauflage von mehr als einer Viertelmillion Exemplare.

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