Uta Pape

Uta Pape, geb. Michels, wurde in Mainz als Kind einer Musikerfamilie geboren. Ihren ersten Geigenunterricht erhielt sie im Alter von fünf Jahren bei ihrem Vater Egmont Michels. In ihrer Jugend sammelte sie Erfahrung als Konzertmeisterin des Landesjugendorchesters Rheinland-Pfalz und als Mitglied des Bundesjugendorchesters.

Ihr Studium absolvierte sie an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf bei Michael Gaiser und Andreas Krecher. Sehr prägend war für sie außerdem der Unterricht bei Ulf Hoelscher, Hermann Krebbers und David Takeno. Als Solistin und Orchestermusikerin führten sie Konzertreisen zu bedeutenden Festivals in ganz Europa.

Seit ihrer Jugend widmet sich Uta Pape der Aufführungspraxis Alter Musik auf historischen Instrumenten. 2004 ergänzte sie ihre Ausbildung durch ein Aufbaustudium im Fach Barockvioline an der Bremer Akademie für Alte Musik bei Thomas Albert. Regelmäßig konzertiert sie mit renommierten Barockensembles und gibt im Rahmen etablierter Konzertreihen Kammermusikabende.

Seit 2001 ist Uta Pape Mitglied der Bielefelder Philharmoniker. Darüber hinaus ist sie als Jurorin in verschiedenen Fachjurys des Wettbewerbs Jugend musiziert tätig und leitet Kurse für Violine und Barockvioline.

Ihr CD-Debut feierte Uta Pape im Jahr 2013 mit der CD Walther-Westhoff-Bach, die bei NDR Kultur, mdr Figaro, WDR TonArt, Radio Bremen und vielfach in der Fachpresse vorgestellt wurde.

Im Jahr 2016 veröffentlichte Uta Pape beim Verlag Dohr die Sonate Nachklänge einer Reise nach Dresden und in die Sächsische Schweiz (Reisesonate) op. 96 von Louis Spohr in einer kritisch revidierten Neuausgabe. 

unter anderem beteiligt an

Schönberg / Schubert / Berg