stellv. Solo-Cello

Yoonha Choi

Yoonha Choi debütierte bereits im Alter von 11 Jahren beim Pusan Philhar­monic Orchestra in ihrer Geburtsstadt Pusan/Südkorea. Sie stu­dierte Violoncello bei Hae-Guen Kang in Seoul und setzte ihre Studien bei Julius Berger in Augs­burg fort. Dort legte sie 2004 ihre Diplomprüfung mit Auszeichnung ab und er­hielt 2008 das Meisterklassendiplom. Weitere Im­pulse gewann sie durch das Studium bei Mario Brunello in Brescia/Ita­li­en sowie bei Yves Savary in München. Orchestererfahrung sammelte sie als Mitglied des Seoul Youth Philharmonic Orches­tra sowie als Prak­ti­kantin im Philhar­mo­ni­schen Orchester Augsburg und als Stipendiatin der Orchester­akade­mie des Bayerischen Staatsorchesters München unter Dirigenten­per­sön­lich­keiten wie Zubin Mehta und Kent Nagano. Yoonha Choi war Mitglied des Ensembles Cello Passionato und nahm an diversen Rund­funk­produk­tio­nen teil. Zudem trat sie als Solistin und Kammermusikerin bei Festivals in Casalmaggiore und Asiago sowie beim Festival Pe­trar­ca Musi­cale auf Schloss Kirchheim auf. Als Kam­mer­musikerin ar­bei­tete sie mit renommierten Künstlern wie Wolfgang Rihm, Giya Kant­sche­li, Frangis Ali-Sade und Viktor Suslin zusammen und war an mehreren Urauf­führun­gen von Werken für Celloensemble beteiligt. 2004 wirkte sie bei der Pro­duktion einer CD mit Werken von Sofia Gubai­dulina unter Be­tei­ligung der Komponistin mit. Seit 2009 ist sie stellver­tre­tende Solo­cellistin der Bielefelder Philharmoniker. In den Konzert­reihen des Orchesters präsentierte sie sich u. a. mit dem Cello­kon­zert von C. Ph. E. Bach, Schuberts Arpeggione-Sonate sowie Cellosonaten von Luigi Boccherini und Ludwig van Beethoven. Im März 2014 war sie als Solistin in Brahms’ Doppelkonzert für Violine und Violoncello mit den Bielefelder Philharmonikern in Bad Oeynhausen zu erleben.

unter anderem beteiligt an

Fauré / Debussy / Ravel / Poulenc