Dirigent

Christoph Poppen

Der Name Christoph Poppen steht seit Beginn seiner internationalen Dirigentenkarriere für innovative Programmatik und ein breit gefächertes Engagement für zeitgenössische Musik. Zahlreiche Gastdirigate führten ihn zu Orchestern wie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, Staatskapelle Dresden, Bamberger Symphoniker, Orchestre Philharmonique de Radio France, Detroit und Indianapolis Symphony Orchestras, Wiener Symphoniker, Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo, New Japan Philharmonic Orchestra und Singapore Symphony Orchestra, Camerata Salzburg und zur Biennale in Venedig.
In der Saison 2020/21 wird Christoph Poppen seine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Kölner Kammerorchester als dessen Chefdirigent und mit der Hong Kong Sinfonietta als Principal Guest Conductor fortführen. Zu den weiteren Höhepunkten zählen Engagements beim Macao Symphony Orchestra, Israel Chamber Orchestra, Deutsche Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, Athens State Orchestra und anderen. Christoph Poppen arbeitet regelmäßig mit bedeutenden Orchestern wie u.a. Seoul Philharmonic Orchestra und Residentie Orkest, Netherlands Philharmonic Orchestra oder KBS Symphony Orchestra.
Poppen gilt als gefragter Operndirigent, zuletzt dirigierte er sehr erfolgreich Mozarts Entführung aus dem Serail am Aalto Theater in Essen und leitete die Neuinszenierung von Glucks Iphigénie in Aulis an der Staatsoper Stuttgart. 2016 betreute er eine Neuproduktion von Mozarts Don Giovanni am Teatro Carlo Felice in Genua. An der Oper Frankfurt dirigierte er konzertante Aufführungen von Bizets Perlenfischern sowie Vorstellungen der Zauberflöte, ebenso war er durch die musikalische Leitung von Sing für mich, Tod über den Komponisten Claude Vivier bei der RuhrTriennale in Gelsenkirchen aufgefallen. 2017 leitete er die konzertante Aufführung von Webers Oberon an der Oper Köln.
Christoph Poppen hatte im Lauf der Jahre einige bedeutende Chefpositionen in Deutschland inne. Von 1995-2006 war er Künstlerischer Leiter des Münchener Kammerorchesters, dem er in kürzester Zeit ein neues Profil verlieh. Seine unverwechselbare Programmatik, die auf der Gegenüberstellung von klassischem und zeitgenössischem Repertoire basierte und viele Auftragswerke beinhaltete, fand international Beachtung. Im August 2006 wurde er zum Chefdirigenten des Rundfunk-Sinfonieorchesters Saarbrücken ernannt, von 2007 bis 2011 dann Chefdirigent der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern.
Das von Christoph Poppen ins Leben gerufene und inzwischen preisgekrönte Festival Internacional de Música de Marvão erfreut sich unter seiner künstlerischen Leitung internationaler Beachtung durch Solisten wie Jörg Widmann, Augustin Hadelich, Javier Perianes und Clara-Jumi Kang. 2020 wurde er zum Künstlerischen Leiter des neu gegründeten Classic Revolution Festivals in Seoul berufen, für das er höchst kreative Programme entwirft und die besten Künstlerinnen und Künstler aus Korea und der westlichen Welt für Vorstellungen exklusiv in der Lotte Concert Hall zusammen bringt.
Christoph Poppen war Professor für Violine und Kammermusik an der Hochschule für Musik in Detmold und in der Folge an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, deren Rektor er war zwischen 1996 und 2000. Von 2001 bis 2005 war Christoph Poppen künstlerischer Leiter des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD. Seit 2003 ist er Professor für Violine und Kammermusik an der Hochschule für Musik und Theater München. 2019 gründete er die International Academy for Music, Arts and Science in Marvão/Portugal.

unter anderem beteiligt an

3. Symphoniekonzert